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Von Wandervögeln zum Kreisjugendring

Straßenmusik ist für uns heute ein vertrautes Bild. Um 1900 war das noch ganz anders: Sogenannte "Wandervögel", Jugendliche mit Geige, Laute (eine alte Gitarre) und singend in Gruppen unterwegs, gehörten zu einer der ersten Jugendbewegungen.

Die Gitarrenlaute aus dem Flämischen Zimmer stammt aus dieser Zeit und war vielleicht in den letzten 100 Jahren bei vielen Reisen dabei. Sie darf auch gespielt werden!

Der Begriff der Jugend als eigene Lebensphase taucht erst nach der Industrialisierung auf. Wandervögel, Pfadfinder*innen, kirchliche Gruppen und die Entstehung der Jugendherbergen gehen auf diese Zeit zurück.
Anpassung oder Auflösung? – Im Nationalsozialismus wurden die Jugendverbände vereinnahmt und „gleichgeschaltet“, also Teil des NS–Regimes, aber das ist eine andere Geschichte.

Nach dem 2. Weltkrieg gründeten sich die Jugendringe als jugendpolitische Vertretung der Verbände. Der Kreisjugendring München–Land (KJR) ist seit 1947 ein solcher Zusammenschluss und Träger der Burg Schwaneck. 2022 feiert der KJR 75 Jahre politische Jugendvertretung!
 

 

Mehr zum Thema?

Gerne verleihen wir das Buch „Schock und Schöpfung“ (ein Bildband über Jugendbewegungen) aus unserer Bibliothek. Wikipedia gibt Auskunft über Jugendbewegungen. Auf der Seite des Kreisjugendring München–Land  finden sich Informationen zur Gründungsgeschichte. Welche Jugendverbände es heute aktuell gibt, listet der Bayerische Jugendring auf.

Eine Jugendgruppe, die sich nicht in der Nazi Zeit vereinnahmen ließ, waren die „Edelweißpiraten“. Hintergründe dazu finden sich hier: (Doku in HD) Die Edelweißpiraten - Jugend-Opposition im Dritten Reich - YouTube und einen Spielfilm gibt es auch über sie Edelweiss Piraten ganzer Film deutsch Edelweisspiraten Kölner Widerstandsgruppe 194 SD - YouTube

 

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Von den Gründerjahren 1843 über Jugendträume und einem Familiensitz bis zur Jugendbildungsstätte des KJR München-Land: Die Burg Schwaneck hat abwechslungsreiche und spannende Zeiten hinter sich – ein Überblick…

Edith Wentworth-Dunbar und ihre Schwester Eliza kauften im Jahr 1885 die Burg Schwaneck. Sie haben der Burg ihren Stempel aufgedrückt und auch einiges hinterlassen…

Straßenmusik ist heute ein vertrautes Bild. Um 1900 war das noch ganz anders: Sogenannte "Wandervögel", Jugendliche mit Geige, Laute (einer Art Gitarre) und singend unterwegs, gehörten zu einer der ersten Jugendbewegungen.

Frühe Jugend - schöner Traum… Ludwig Michael Schwanthaler, der Erbauer der Burg Schwaneck.

Die meisten Burgen und Schlösser wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft für politische Zwecke beschlagnahmt…

Gemütliche Holzstuben gibt es nicht nur auf Hütten, sondern auch auf Burgen. Manche Bäume sind dafür wohl besonders gut...

Während man sich früher hauptsächlich von Getreide in unterschiedlichster Form ernährte, wird heute aus dem Vollen geschöpft. In „unserer Küche“ wird täglich frisch gekocht – bio, regional und saisonal sind dabei die Schwerpunkte – eine Zeitreise…

Nicht nur Seminar- und Jugendherbergsgäste schätzen die Burg, seit über 100 Jahren sind hier auch Lebewesen zu finden, die sich eher nachts rumtreiben…

Von Ludwig I. extrem unterstützt, entwickelte sich der Steinmetz zum maßgeblichen Gestalter und Ausführer seiner Zeit. Im Burg-Innenhof sind Arbeiten in Stein zu bewundern…

Ist das Gemälde „Der Schleiertanz“nur ein Souvenir oder ein Symbol des deutschen Kolonialismus?

Häuserfassaden wurden schon seit dem 16. Jahrhundert in Italien mit einer speziellen „Sgraffito“ Kratztechnik verziert. In der Burg Schwaneck wurde diese Tradition neu interpretiert…

Im Burghof und an den Außenfassaden der Burg sind zahlreiche Grabplatten und Wappen zu finden.

Kaffee, Tee, Schokolade – im Schrank der Bibliothek befindet sich eine Sammlung täglich genutzter Lebensmittel. Welche davon gibt es hierzulande schon lange, welche erst seit 150 Jahren und woher kommen sie?

In den Sommermonaten von Mai bis September hört man oft von der Isar Musik, Gesänge und ein Prosit der Gemütlichkeit – aber wo haben sie ihren Ursprung…

Wer im Erdgeschoß der Burg Ritterrüstungen oder ähnliches erwartet, wird überrascht sein. Die Besucher*innen finden eine Pflanzenwelt vor, die man eher im Außenbereich vermutet…

Wenn man vom Grünen Foyer in den 1. Stock geht, wird man von einem ganz besonderen Leuchter empfangen und dabei an ein Schiff erinnert...

Drei Zeitepochen an einem Exponat, das präsentiert das Lüsterweibchen vor dem Kaminzimmer. Lüsterweibchen – was ist denn das?

Rätsel um die Bilder auf der Burg – was hat es damit auf sich und wer ist eigentlich Diefenbach?

Zu einer richtigen Burg gehört auch eine Kapelle. Das hatsich wohl Carl Mayer von Mayerfels gedacht …