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20.11.2019

„Die Welt und wir …“

Birgit Meyer und Fabian Goldstein, Bildungsreferent*innen des Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, sind vom Bayerischem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zertifiziert worden.


In der Ökologischen Akademie Linden überreicht Karl-Friedrich Barthmann, Leiter des Referats Umweltbildung, Bildung zur Nachhaltigkeit im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz 26 Absolvent*innen die Abschlusszertifikate der Weiterbildung „Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung“ – darunter zwei Bildungsreferent*innen vom Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck. „Die Welt und wir – mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen für eine bessere Zukunft. Schulklassenprogramme für Kinder und Jugendliche“ hieß das Projekt von Birgit Meyer und Fabian Goldstein, das sie zusammen mit der freiberuflich tätigen Regina Drexel mit einer 4. Klasse und zwei 8. Mittelschulklassen aus dem Landkreis durchführten, das künftig zum Standartangebot für Schulklassen werden soll.

In der knapp 2-jährigen berufsbegleitenden Qualifizierung setzten sich die Teilnehmer*innen mit Theorie und Praxis der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie den globalen Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auseinander. Organisiert und geleitet wurde die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderte Qualifizierung vom Trägerverbund Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck/Kreisjugendring München-Land (Pullach), Ökologische Akademie e.V., Linden und Ökoprojekt MobilSpiel e.V., München. Alle drei Bildungseinrichtungen sind ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“. Kooperationspartner ist die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU), Bundes- und Landesverband.

Mit den vom Bayerischen Umweltminister Thorsten Glauber und der Bundesvorsitzenden der ANU, Annette Dieckmann, unterzeichneten Zertifikaten weisen die erfolgreichen Absolvent*innen ihre Kompetenzen in Planung, Gestaltung, Projektmanagement und Evaluierung von Lernprozessen für eine nachhaltige Entwicklung nach. In 36 Ausbildungstagen eigneten sie sich die ethischen, psychologischen und pädagogischen Grundlagen der Umwelt-bildung/BNE an. Außerdem entwickelten sie Marketingkonzepte für Bildungsangebote und informierten sich über das Bayerische Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“. Sie lernten, wie Bildungsprojekte professionell entwickelt und finanziert werden können und welche Methoden sich für die Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus unterschiedlichen Milieus eignen.

Im Rahmen einer mehrwöchigen Praxisphase führten die Teilnehmer*innen ein eigenes Projekt durch, das sie in einer umfangreichen Dokumentation auswerteten und in einer sehr inspirierenden Ausstellung in Linden 50 geladenen Gästen aus ganz Bayern präsentierten.

Die berufsbegleitende Weiterbildung Umweltbildung/BNE ist die Deutschlandweit erfolgreichste Qualifizierung im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die von der deutschen UNESCO-Kommission viermal als herausragendes Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet wurde. Sie trägt im Rahmen des Weltaktionsprogrammes Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Aufbau von Kompetenzen und zur Verstetigung von BNE zur Erreichung der 17 Ziele für Nachhaltigkeit bei.

Der nächste und bereits 12. Kurs dieser Weiterbildung beginnt im April 2020 und endet im November 2021. Ein Infoabend dazu findet am 29. Januar 2020 von 17.00 bis 20.00 Uhr im Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck in Pullach statt.